Qualifizierungsprogramm für Bauhandwerker

Der Beginn des Projektes, an dem über 20 Mitarbeiter arbeiteten, darunter ein russischer Kollege, fand in Irkutsk im Juni 2001 im "Europäischen Haus" statt. Dort nahmen junge russische Handwerker an einem Intensivkurs Deutsch und an einer betriebswirtschaftlichen Schulung teil. Schon in Irkutsk bekamen die Praktikanten von der Eberhard-Schöck-Stiftung (ESST) ein Stipendium von 200 DM monatlich, das in Deutschland auf 800 DM erhöht wurde. In Pforzheim liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Die Mitglieder der DRG hatten viel Zeit und Überzeugungskraft gebraucht, um Praktikumsbetriebe zu finden. Im August kamen die russischen Handwerker nach Pforzheim, dort fand ein weiterer Sprachkurs und eine fachtheoretische und -praktische Schulung an der Bildungsakademie der Handwerkskammer statt. Daran schloss sich das achtwöchige Betriebspraktikum und ein einwöchiges Existenzgründerseminar an.

Für dieses Engagement hat die Deutsch-Russische Gesellschaft Pforzheim und Enzkreis im Jahre 2002 den 1. Preis des Förderpreises der Robert Bosch Stiftung für deutsch-russisches Bürgerengagement erhalten (siehe Deutsch-Russisches Forum)

 

Eberhard-Schöck-Stiftung:

Qualifizierungsprogramm für Bauhandwerker aus Irkutsk in Pforzheim

Erlebnisse und Eindrücke der Teilnehmer