Liebe Mama ...,

 

... Und diese Woche kamen Gäste aus den kalten Tiefen Russlands zu uns. Weit über 7000 Kilometer mussten sie zurücklegen, um im Ratssaal die Städtepartnerschaft Pforzheim-Irkutsk zu besiegeln. Die Goldstadt und das Tor zum Baikal-See, die Perle Sibiriens, sind auf den ersten Blick schon ein etwas gewöhnungsbedürftiges Paar, aber warum soll solch eine exotische Beziehung nicht funktionieren?

Im Grunde kommt es bei den Städtepartnerschaften doch nur darauf an, dass die Bürger sie mit Leben erfüllen. Das Problem bei der Sache mit Irkutsk ist eben der Preis für einen Flug nach Sibirien. Da kann man nicht so auf die Schnelle mal einen Kegelverein oder eine Jugend-Fußballmannschaft in einen Kleinbus stecken und zu einem Wochenend-Treffen losschicken.

Da sind besondere Ideen gefragt. Da müssen sich die mit der Partnerschaft beauftragten Völkerverständigungsspezialisten der Stadt schon etwas einfallen lassen, um die zwischenmenschlichen Begegnungen mit Leben zu erfüllen und am Leben zu erhalten.

Reizvoll ist die Sache schon. Sibirien, das klingt schon recht fremd, irgendwie spannend. Da weiß doch niemand, wie es dort wirklich aussieht. Das hat schon seinen eigenen touristischen Reiz. Im Sommer ist es dort sogar richtig warm, auch wenn die Jahresdurchschnittstemperatur bei - 1,2 Grad Celsius liegt. Zum Vergleich: In Stuttgart sind das + 8,5 Grad Celisius. Dafür regnet es in Irkutsk weniger ...

 

Küsschen, Küsschen
Deine Trixie

Erstellt am: 20.09.2007 in der Pforzheimer Zeitung